between Music and Organisation

a research project of the Orglab at University Duisburg-Essen

funded by European Union, German Ministery for Education

MICC als OE-Strategie

Rein rational arbeitende Forscher und Berater in Organisationen sind oft wie taube Beobachter, die in einen Raum kommen, in dem jemand Geige spielt. Sie beobachten den Spieler und sein Instrument, nehmen die Schwingungen mit ihren Messgeräten auf und sind in der Lage, aus ihren Messungen bisweilen sogar Rückschlüsse auf Tonlage und Form der Komposition ziehen. Sie werden jedoch nie von der Sinneswahrnehmung des Klangs erfahren, nicht zu reden von dem, was Musik als “Gehörtes” an Erfahrung bietet oder auslöst.

Bisher übliche Organisationsanalysen arbeiten weitgehend mit kognitiven Modellen und haben den rationalen Teil von Organisationen hervorragend erfasst. „Flach“ sind diese Analysen dennoch, weil sie sich vor allem auf direkt erkennbare Parameter beziehen und auf Zählbares rekurrieren. Das funktioniert sehr gut bei hierarchischen Organisationen. Je flacher jedoch Hierarchien werden und je komplexer damit die Organisation, umso mehr werden jene weichen Faktoren der Vergemeinschaftung bedeutend, die Tiefe haben. Deshalb wollen wir in diesem Projekt nach einer Tiefendimension fragen, die über rationale Modelle hinausgeht

Ausgehend von Musik als Modell von Organisation einerseits, und vom Wissensstand zu Organisationskultur und ihrer Veränderung andererseits gilt es, neue Erfahrungshorizonte des Organisierens und Managens zu erforschen,

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