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IPRE lecture „Stadt und Handlung“

Posted on Mai 25, 2018 in / Serial Events / Serial IFIT

Das Institut für immobilienwirtschaftliche Forschung (IPRE) und die Professur für Projektentwicklung an der TU Wien laden ein Mal pro Semester eine hochkarätige Referentin / einen hochkarätigen Referenten ein, um der Diskussion über Stadtentwicklung und Immobilienentwicklung neue Impulse zu verleihen. Im Sommersemester konnte der Theoretiker und Komponist Christopher Dell gewonnen werden. Nach seiner Vorlesung zu „Stadt und Handlung“ diskutieren mit Christopher Dell u.a. Sabine Knierbein, Professorin für Urban Culture and Public Space und Thomas Madreiter, Planungsdirektor der Stadt Wien. Moderieren wird der IPRE Geschäftsführer Univ.Prof. Dietmar Wiegand. Am 29.5. spiel Christopher Dell ab 17 Uhr in der CREAU (http://www.creau.at/) ein Solokonzert. Zu beiden Veranstaltungen sind die Mitglieder und Projektpartner des Instituts für immobilienwirtschaftliche Forschung IPRE herzlich eingeladen. Um Anmeldung für beide Veranstaltungen wird gebeten: contact@ipre.at

28. Mai 2018 von 17 – 18:30 Uhr
Ort: TU the Sky, Getreidemarkt 9, 10. OG, 1060 Wien

 

„Le Corbusiers Idee, die Stadt sei ein Werkzeug zur Arbeit gilt bis heute. Aber Arbeit hat sich verändert. Und nicht nur das: Leben, Wohnen, Arbeiten – einst vom Funktionalismus getrennt – verbinden sich in unterschiedlichsten Handlungsformen. Gleichzeitig verschiebt sich auch die Seinsweise von Stadt selbst: sie ist nicht mehr nur Behälter oder Werkzeug sondern auch Resultat von Handlungen, oder wie es Venturi und Scott Brown ausdrücken: the city is a pattern of activities. Nicht nur rückt damit für Planung die Frage in den Blick, wie die Organisation dieser stadtproduzierenden Handlungen beschaffen ist. Auch rücken die Unbestimmtheiten ins Licht, die die Grundlage des Stadt-Handelns bilden und sich keineswegs mehr überplanen lassen. Vor diesem Hintergrund zieht der Theoretiker und Komponist Christopher Dell eine radikale Konsequenz: den Begriff der Improvisation neu zu denken, nicht als Notlösung, sondern als Prinzip des Schaffens von und Orientierens in transformatorischen Seinsformen urbaner Nutzer. Dell spielt mit einem „musikalischen“ Verständnis, das den Raum als alltäglich koproduziert begreift, und entfaltet daraus eine Technologie der Improvisation als urbane Praxis im 21. Jahrhundert.“

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