Replaying the unstable III

Posted on Jun 14, 2015 in / Serial Events / Serial IFIT

Ein teach-happening im Rahmen des Urban Design Seminars Transformations 2 an der

HafenCity Universität Hamburg

17.06.2015

Kunsthaus Hamburg
Klosterwall 15
20095 Hamburg

Timetable of event:

14:00- 15:00 Lecture Performance: Die Funktion der Versammlung. Existenzweisen des Bruno Latour | Christopher Dell

15:00-16:00 Exemplify 3 Lecture Performance: UdN as collective | Bernd Kniess, Tabea Michaelis, Ben Pohl

16:00-18:00 Studio „Practising Theory” | Christopher Dell

18.00-19.00 Buchvorstellung: Showtime Wilhelmsburg – a randonnée of possibilities | Tabea Michaelis (Laudatio | Rolf Lindner) – mehr Informationen hier

19:00-20:00 Concert-Lecture | Christopher Dell, Christian Lillinger, Jonas Westergaard

20:00-22:00 Cooking Session

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Dr. habil. Christopher Dell (Institut für Improvisationstechnologie, Berlin)
mit Prof. Bernd Kniess

Replaying the Unstable. Improvisation als urbane Praxis
Heute wissen wir: Stadt entsteht und besteht – auch als gebaute Umwelt – aus Handlung, die in sozio-materiale Kollektive eingebettet ist. Daran schließt ein Verständnis an, das den Raum als alltäglich ko-produziert begreift. Nicht mehr die Frage „Was bedeutet Stadt?“steht heute im Mittelpunkt des stadttheoretischen Diskurses, sondern die Frage nach der Performativität: „Was macht Stadt?“ Das hängt mit den neuen stadtpolitischen Fragestellungen zusammen: Wie können wir angesichts der Unplanbarkeit von Stadt vom Reagieren zum Inter-Agieren kommen? Wie lassen sich urbane Lebenswelten nicht mehr de-, sondern performierend fassen? Im Verlaufe dessenändert sich auch der Blick aufs Handeln selbst. Wenn einzusehen ist, wie Stadt handelt, kann, wie Bruno Latour bemerkt, Handeln nicht mehr a priori auf das beschränkt werden, „was Menschen ›intentional‹, ›mit Sinn‹ tun.“ Um das Urbane als Prozess zu lesen bedarf es vielmehr eines neuen Handlungsmodells. Wir schlagen den Begriff der Improvisation vor –nicht als Notlösung, sondern als Prinzip des Schaffens von und Orientierens in transformatorischen Seinsformen urbaner Nutzer, um daraus eine Technologie der Improvisation als urbane Praxis im 21. Jahrhundert zu entfalten. Ein Lehrformat mit Lecture Performances und Bands.

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